28|11|2021

Die Peißenberger Sportler starteten beim Weitsprung und in diversen Laufdisziplinen. Franzi Aderbauer setzte ihre erfolgreiche Serie der letzten Wochen fort und landete mit allen ihren gültigen Versuchen jenseits der 5-Meter-Marke. Nach 5,08 Metern im ersten Sprung war das Erreichen der besten Acht im Weitsprung der Frauen nur noch Formsache. Dort ließ Franzi zwei weitere starke Sprünge folgen und konnte mit 5,39 Metern im vierten Versuch ihre persönliche Bestmarke weiter steigern. „Noch besser war der ungültige fünfte Versuch. Ganz knapp übergetreten, und richtig weit“, lobte Trainerin Sabine Osenberg Franzis Auftritt im Weitsprung.

Für Florian Kern lief es beim Weitsprung der MU18 nicht ganz so rund. „Bei nur drei Versuchen ist es schnell vorbei, wenn der erste ungültig ist. Schade, dass seine 4,72 m nicht für den Endkampf gereicht haben“, kommentierte Sabine Osenberg Florians Wettkampf, der zuletzt noch deutlich über 5 Meter gesprungen war.

Neu in Verein und Abteilung ist Lena Kalinowski, die sich nach wenigen Trainingseinheiten schon einen Wettkampf zutraute und im Weitsprung der WU16 drei Mal deutlich über 4 Meter sprang. „Das ist mutig, gleich auf den ersten Wettkampf mitzufahren, obwohl sie uns noch gar nicht kennt,“ meinte Sabine. Kurz vor ihrem 15. Geburtstag konnte Lena eine Weite von 4,37 Meter notieren lassen und sich über den gelungenen Einstieg und Platz 18 freuen.

20180210 Lena

Über 60 Meter waren vier Peißenberger gemeldet. Für Florian Kern war in der MU18 nach dem Vorlauf trotz schneller 8,05 Sekunden der Wettkampf vorbei, ein paar Hundertstelsekunden fehlten zum B-Finale.

Tim Osenberg nutzt die lange Winterzeit ohne Speerwerfen auch in dieser Saison wieder zum Sprinttraining. „Zuletzt hat er bedingt durch sein Studium und einige alternative Sportarten weniger Zeit fürs Training gehabt, und dafür sind 7,54 Sekunden sehr erfreulich“, ordnete die Trainerin Tims Auftritt ein, der ebenfalls nur knapp das B-Finale der Männerkonkurrenz verpasste.

Ähnlich erging es Maike Hermann in der WU18. Nach einem sehr gelungenen Start lief die 16-jährige in 9,11 Sekunden zu einer neuen Bestzeit, kam aber ebenfalls nicht in den Endlauf.

20180210 Maike

Das wäre Franzi vielleicht sogar recht gewesen. Mit 3 Disziplinen war sie wieder gut ausgelastet, und nachdem sie über 60 Meter in 8,43 Sekunden die drittschnellste Zeit ihrer Laufbahn erreicht hatte, durfte sie noch im B-Finale der Frauen antreten. Dort kam sie richtig schnell aus dem Startblock. Leider querte ein Kampfrichter während des Laufs die Bahnen und bremste konsequent das ganze Teilnehmerfeld aus. So blieb nur noch ein verwunderter Blick auf die Laufzeiten und der Blick nach vorn zum 200-Meter-Lauf.

20180210 Franzi

Dort waren alle drei Peißenberger sehr zufrieden mit ihren Auftritten. Franzi lief in 28,11 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit und erreichte insgesamt Rang 12 bei den Frauen.

Tim lief in einem spannenden Rennen in 24,82 Sekunden auf Rang 2 seines Zeitendlaufs und erreichte insgesamt Rang 17 der Männer.

20180210 Tim

Maike unterbot in der Halle ihre Freiluftbestzeit und kam in 30,16 Sekunden ins Ziel. „Das ist eine richtig gute Hallenzeit, normalerweise läufst du die 200 Meter draußen schneller“, freute sich Sabine mit der Athletin, die in der U18 Rang 18 erreichte.

Zum Finale eines langen Hallentags stand der 800-Meter-Lauf der WU16 an. Hier traten zum einzigen Mal an diesem Tag zwei Peißenberger Sportlerinnen im gleichen Rennen an. Laura Hermann und Lena Kalinowski blieben in den ersten 2 Runden dem Spitzenduo auf den Fersen. Während Lena den Anschluss in der dritten Runde wegen Seitenstechen nicht halten konnte, attackierte Laura mehrfach die spätere Zweite. Nach knapper Entscheidung auf der Zielgeraden durfte sich Laura über Platz 3 und ihre zweitbeste 800-m-Zeit (2:42,44 min) freuen, Lena belegte in 2:56,96 Minuten den fünften Platz.

20180210 Laura