Tag 3
11|12|2018

Zweiter Trainingstag - hat schon jemand schwere Beine?

Erste Höhenflüge an den Hürden und beim Hochsprung

Der Wetterbericht bestimmt die Trainingszeiten. Wenn es bedeckt ist, kühlt es Nachts nicht so ab, dann können wir Morgens früher ins Stadion. 9.15 Uhr starten wir mit dem Einlaufen quer durch den Park. Ein bisschen früh, aber wir werden belohnt, denn die Hürden gehören erst uns allein und nachher teilen wir sie mit ein paar Österreichern.

Auf der Bahn ist Platz für alle, und es klappt bestens im Miteinander der Vereine. Zeitweise ist es schwer, die eigenen Leute zu entdecken, denn unsere Trainingsgruppe teilt sich in viele Minigruppen auf. Kopf und Füße werden bei der Koordination gefordert. Der Fiffi hat einen stressigen Vormittag und wird von unseren Jungs auf Bahn 3 rauf und runter gehetzt. Bahn 1 gehört den Sprinterinnen, und bei den Hürden gibt es die schönsten Bilder.

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Dass es neben den Hürden ein wenig unruhig ist, ist sogar erwünscht: "Da simulierst du gleich die Wettkampfsituation", meint die Trainerin, die wenig später dann doch sprachlos ist, als sie zur Erholung in der Mittagspause das Ausrollen auf der Blackroll empfiehlt. "Ich habe keine Muskeln, da gibt es nichts auszurollen", lautet die Antwort der Sportlerin, und mit dieser Tatsache muss Sabine jetzt zurechtkommen.

Mittagspause am Pool. Wo sonst? Heute ist es etwas windig, trotzdem sehen wir die erste Pooldurchquerung (Längsrichtung) 2018. Nina traut sich: „Im Wasser ist es nicht so kalt wie im Wind.“

Beim Nachmittagstraining arbeiten wir erst einmal Bauch, Rücken, Po und einige andere vernachlässigte Körperteile auf, ehe wir uns wieder den beliebteren Seiten der Leichtathletik zuwenden. Speerwerfen, Hochsprung, Sprints und Langsprints. Wenn die Sonne scheint, macht das Training noch mehr Spaß. Erst selbst trainieren und dann den anderen zuschauen.

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Der späte Nachmittag gehört den Hochspringern. Das sind die Leute, die lässig herumstehen, plötzlich einen 1,60-m-Sprung auspacken und dann so tun, als ob sie das jeden Tag vor dem Frühstück machen.

Das Abendessen ist für alle hochverdient und die Kekse auch. Die meisten Appartments kochen selbst und üben schon für das große Koch-Finale.

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 Vor dem Einschlafen rauchen noch einmal 60 Minuten lang die Köpfe. 38 knifflige Fragen trennen die Teams vom Sieg. Jedes Appartment bildet ein Team, und die Betreuer versuchen ihr Glück gegen unsere Sportler.

Ausblick auf morgen: Nachmittags haben wir trainingsfrei, und wir fahren nach Venedig.