2018
19|11|2018

Josef Streicher hatte einen Monat zuvor in Karlsfeld die Qualifikation für die Deutschen Seniorenmeisterschaften über 5.000 Meter (17:40 min) noch knapp verpasst. In Regensburg lief Josef im gemischten Feld der Altersklassen M30 bis M55 maßgeschneiderte 17:38,14 min und löste so das Ticket für die DM in Mönchengladbach. "Auf der Zielgeraden wäre es nicht mehr schneller gegangen", meinte der 50-jährige Peißenberger, der sich lange von Reinmund Hobmaier (PTSV Rosenheim) hatte ziehen lassen, der die M55 in 17:32,28 min gewann. Der neue Peißenberger M50-Vereinsrekord passte für Josef zum Wunschergebnis, ebenso wie Rang 2 hinter Roland Wild von der LG Bamberg, der mit 17:10,28 min in der M50 das Feld dominierte.

In der M55 war für Martin Hermann lange Zeit Silber in Reichweite. Karl-Heinz-Michalsky vom TSV Olching wurde dann aber doch seiner Favoritenrolle gerecht und distanzierte auf den letzten 600 Metern Martin, der sich über Bronze in 18:15,79 Minuten und die Steigerung des M55-Vereinsrekords freuen konnte.

Für Wolfgang Roth (M65) gab es diesmal keinen persönlichen Rekord. Die Nachmittagssonne hatte sich für die jüngeren Senioren vorübergehend hinter einer Wolkenwand versteckt, heizte dann aber den älteren Semestern gründlich ein. Der 66-jährige Peißenberger lief mit 24:50,14 Minuten ins Ziel und wurde für seinen kämpferischen Einsatz ebenfalls mit Bronze belohnt. Alois Wimmer von der Arnstorfer LG siegte in 21:16,09 Minuten.

Die erste Peißenberger Medaille hatte bereits am Samstag Martin Hermann geholt. In einem reinen Tempolauf ohne taktische Manöver heftete sich Martin konsequent an die Fersen von Peter Lihs (LG Region Landshut), um mit ihm um Bronze zu kämpfen. Gold und Silber schienen bereits an Hobmaier und Michalsky vergeben. Hobmaier lief auch ungefährdet zum Sieg in 4:44,30 min. Hinter Hobmaier entwickelte sich der Tempolauf von Peter Lihs und Martin Hermann überraschend zum Duell um Silber, nachdem Michalsky sich anfangs zurückgehalten hatte. "Nach 1.400 Metern konnte ich ihn nicht mehr halten, egal, ich wollte eine Medaille, und die 4:51,60 min sind eine super Zeit", kommentierte Martin Platz 3 und den neuen Vereinsrekord auf der 1.500-Meter-Distanz. Die DM-Qualifikation hatte sich der 57-Jährige schon vorher gesichert.