2018
19|11|2018

Der TSV Peißenberg ist hier Stammgast und zahlreiche namhafte Vereine sind es auch. Das Bayern Top Meeting in Germering hatte auch in diesem Jahr über 700 Meldungen von Teilnehmern aus ganz Bayern zu verarbeiten. Die Wettkämpfe verteilten sich über fast 7 Stunden und wurden vom SV Germering wie immer gut organisiert und in sportlicher Atmosphäre durchgeführt.

Für den TSV Peißenberg waren insgesamt 7 Sportler am Start. Für sie alle ist neben dem Training die Wettkampfpraxis ein entscheidender Faktor, um bei den Meisterschaften im Juni und Juli gut in Form zu sein.

Gleich drei Peißenbergerinnen standen im 800-m-Rennen der W15 am Start. Theresa Schrupp, Laura Hermann und Lena Kalinowski sind in dieser Saison schon einige schnelle Trainingskilometer gelaufen, jetzt waren sie gemeinsam gefordert und zeigten sich von ihrer besten Seite.

Theresa Schrupp lief zunächst ein wenig abwartend, hatte aber auf den letzten 200 Metern die größten Reserven und erreichte Rang 3 in starken 2:38,41 min. Knapp hinter ihr wurde Laura Hermann nach einem taktisch klugen Rennen in 2:39,75 min Fünfte und freute sich über eine neue Bestzeit. In 2:53,58 min erreichte Lena Kalinowski das Ziel und verbesserte ebenfalls ihre Bestzeit. "Das wird eine starke Staffel bei den Bayerischen Meisterschaften", freute sich Sabine Osenberg schon auf den nächsten Auftritt der drei Athletinnen.

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Lennart von Seggern und Florian Kern haben im Trainingslager intensiv an ihrer Hochsprungtechnik gearbeitet. Die nötige Nervenstärke ging ihnen auch in der Germeringer U18-Konkurrenz nicht ab. „Da haben sie im richtigen Moment ein paar schöne Sprünge ausgepackt“, lobte Trainer Frank Osenberg den „wirklich coolen Auftritt der beiden Jungs.“ Lennart steigerte sich auf 1,65 m im dritten Versuch um 4 Zentimeter gegenüber seiner bisherigen Bestmarke und wurde Dritter. Auch über 1,68 m fehlte bei Lennart nicht viel zu einer weiteren Steigerung. Florian konnte sich ebenfalls im dritten Versuch über eine Verbesserung um 9 Zentimeter auf 1,60 m freuen und belegte Platz 4. "Da werden wir im Training weitermachen", sah Frank Osenberg noch weiteres Potential.

Im Weitsprung ist Florian noch nicht wieder dabei, an die starken Leistungen des Vorjahres anzuknüpfen. Ein um Haaresbreite übertretener dritter Versuch bedeutete Platz 10 und damit das Wettkampfende nach dem Vorkampf mit 5,15 Metern.

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In der W15 traten Theresa und Lena ebenfalls im Weitsprung an. Die etwas baufällige Weitsprunganlage auf dem Nebenplatz störte die beiden Peißenbergerinnen nicht weiter. Mit 4,40 m steigerte Lena ebenso wie Theresa (4,11 m) ihre bisherige Bestmarke.

Maike Hermann war die einzige Peißenbergerin in der WU18. Über 100 m „setzte sie endlich die starken Trainingsleistungen um“, kommentierte Sabine Osenberg den Lauf, der Maike in 14,57 Sekunden eine neue Bestzeit einbrachte. Hochmotiviert ging sie auch über die ganze Stadionrunde an den Start und verbesserte auch hier als Siebte der beiden Zeitläufe in 66,66 Sekunden ihre persönliche Bestzeit deutlich. „Eine ganz starke Zielgerade“ hatte die Trainerin gesehen.

Ebenfalls deutlich verbessert zeigte sich Theresa auf der 100-m-Distanz. Nach 14,82 Sekunden freute sich die 14-jährige Peißenbergerin über eine neue Bestzeit.

Für Lennart und Florian gab es ebenfalls Grund zum Jubeln über die 100 Meter. In 12,43 und 12,48 Sekunden wurden die beiden U18-Sportler für einige harte Sprinteinheiten mit und ohne Fiffi belohnt. „Am Start kann man noch arbeiten“, hatte Sabine Osenberg die Sprints kommentiert. Lennart kam nahe an seine Bestleistung heran, Florian legte eine neue Bestmarke vor.

Über 1.000 Meter der Männer ging Martin Hermann an den Start. „Dranbleiben und sehen was geht“, lautete der Plan des M55-Läufers, der sich von seinen deutlich jüngeren Kontrahenten ziehen ließ und als Elfter mit 3:16,18 Minuten hochzufrieden war. „So kann es weitergehen“, kommentierte er den Start in die Bahnsaison.