22|10|2021

 Bronze für Fiona Schiebel: 38,82 m im letzten Versuch

Simone Schießl erreicht mit dem Diskus Rang 6 (28,17 m)

Das war nichts für schwache Nerven. Fiona Schiebel lag vor dem letzten Wurf der U20 noch außerhalb der Medaillenränge auf Position 5.

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Fifi behielt die Ruhe, ließ im richtigen Moment den 600-g-Speer auf 38,82 Meter fliegen und sicherte sich so einen Platz auf dem Podest neben der neuen Bayerischen Meisterin Sabrina Reusch (LG Stadtwerke München) und Veronika Klimek (VfL Waldkraiburg), die mit 44,29 m und 44,00 m ebenfalls nicht an ihre bisherige Saisonbestleistung herankamen.

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Tim Osenberg warf den 800-g-Speer zur Jahresbestleistung von 45,44 m und bestätigte diesen Wurf noch mit zwei weiteren Ergebnissen nahe der 45-m-Marke. "Endlich mal ein Wettkampf ohne Regen," freute sich Frank Osenberg für seinen Sohn. "Der beste Wurf war bei 48 Meter und knapp ungültig." Platz 8 in einem stark besetzten Feld war der verdiente Lohn.

 20160716 Simone Diskus

Die Peißenberger Werfergruppe wurde durch Simone Schießl vervollständigt, die mit dem Diskus nahe an ihre persönliche Bestleistung herankam und mit 28,17 m den 6. Platz der U20 erreichte. Nach dem Einwerfen hatte sie sogar noch mit Standwürfen von ca. 28 Meter auf mehr hoffen dürfen, hatte aber mit dem Andrehen dann ein wenig Probleme.

Leoni Knissel startete in der U18 über die Stadionrunde auf der blauen Bahn von Erding und es gelang Leoni, ihre erst zwei Wochen alte Bestzeit ein weiteres Mal zu steigern. Als Fünfte ihres Zeitlaufs lief Leoni nach 63,42 Sekunden ins Ziel und verbesserte nebenher auch den Peißenberger Vereinsrekord in einem mutigen Rennen, bei dem sie nach 45 Sekunden schon die 300-m-Marke passiert hatte.

Franzi Aderbauer war ebenfalls in der U18 zwei Mal über 100 Meter gefordert. Ohne Hürden verpasste sie in passablen 13,49 Sekunden den Zwischenlauf. Noch besser lief es über die Hürden. „Guter Lauf, komplett im Dreier-Rhythmus und ihre zweitbeste Leistung nach ihrem Hürdenrekord neulich in Garmisch“, stellte Trainer Frank Osenberg zufrieden fest, nachdem Franzi in 16,05 Sekunden gestoppt worden war.

Marius Maibach war nach seinem starken Wettkampfdebüt anlässlich der Oberbayerischen Meisterschaften zwei Wochen zuvor nun gleich in zwei Disziplinen qualifiziert und gefordert. Über 100 m lief er in 11,85 s in die Nähe seiner Bestzeit, verpasste aber den Finaleinzug."Da hatte er neben sich einen 11-Sekunden-Läufer. Da glaubt man am Start man steht," lautete der Kommentar des dennoch zufriedenen Trainers.

20160716 Marius 100m

Im Weitsprung lief es diesmal nicht so rund. Der Anlauf passte einfach nicht. Beim zweiten Sprung war es dann sogar das falsche Bein - und immerhin noch ein 5,52-m-Sprung. Der dritte Sprung war ungültig, und so reichte es mit 5,52 m nicht für den Einzug in den Endkampf der besten Acht. "Ich komme wieder", kündigte Marius an und setzte sich gleich mal Ziele für die kommende Saison.