22|10|2021

Silber für Lilly Mahner (W10) und die Langstaffel der MU14

14 Peißenberger bei den Kreismeisterschaften in Krailling

Die Kreis-Meisterschaften Oberbayern Süd/West der Leichtathleten wurden auch in diesem Jahr vom TV Planegg-Krailling ausgerichtet. Für die Peißenberger Leichtathleten stand zunächst die Frage im Vordergrund, ob der Wettkampf überhaupt stattfinden würde. Heftige Regenfälle unterwegs und in Krailling bis zum Beginn des Sportfests und Hochwasser zuhause – eigentlich hatte keiner so wirklich Lust auf Sport im Freien.

Umso schöner war die Regenpause, die bald einsetzte, fast bis zum Ende des Wettkampfs anhielt und einen reibungslosen Ablauf ermöglichte. Selbst die tiefen Pfützen neben der Weitspringgrube verschwanden im Laufe des Tages. Mit 379 Meldungen hatte der Veranstalter das Vorjahresergebnis noch einmal übertroffen, entsprechend groß waren die Teilnehmerfelder in den Riegen mit bis zu 60 Teilnehmern pro Jahrgang – und dank des freundlichen Wetters gab es zahlreiche gute Leistungen.

„Ich bin mit wirklich allen zufrieden, und ich hoffe, dass sie es auch selbst sind“ fasste Trainer Klaus Huber den Tag zusammen. Angesichts der zahlreichen Meldungen in acht verschiedenen Riegen und vier Staffeln sprang Klaus Huber von Disziplin zu Disziplin, wurde aber durch einige neue Bestleistungen der Athleten belohnt.

Bis am Ende die U14-Staffel über 3x800 Meter zu Silber lief, hatten die Teilnehmer spannende Wettkämpfe im Dreikampf und in den Staffeln zu bewältigen.

Lilly Mahner steigerte sich nach 8,50 Sekunden im 50-m-Sprint in den weiteren Disziplinen. Mit 3,80 m im Weitsprung und 29,50 im Schlagballwurf (80 g) erreichte sie Rang 2 der W10. In ihrer Riege erreichten Jana Castan (9,17 - 3,06 - 25,00) und Arianna Lory (9,40 - 2,91 - 14,50) die Plätze 21 und 35.

In der W11 platzierten sich Carolin Echter (8,54 – 3,27 – 13,00) und Sarah Führer (9,04 – 3.10 – 14,50) auf Rang 38 und 44.

In der WU14 waren Theresa Schrupp (12,81 s) und Marlena Höck (12,54 s) auf der 75-m-Distanz gefragt. Beim Weitsprung vom Balken und beim Wurf mit dem 200-g-Ball sammelten Theresa (3,50 – 21,00) und Marlena (3,32 – 19,00) weitere Punkte und platzierten in der W13 und W12 auf Platz 33 und 41.

Bei den männlichen Schülern kamen noch einige Top-Ten-Platzierungen dazu. In der M10 konnte Matthias Höck (8,71 – 3,48 – 29,00) Platz 5 erreichen. Jakob Remlinger (9,49 – 3,28 – 18,50) wurde Vierzehnter.

Allein in der M12 sicherte sich Simeon Remlinger (11,83 – 3,69 – 29,50) mit 969 Punkten den 13. Platz. In der M13 hatten die Peißenberger ein Trio gemeldet. Christoph Kulla überzeugte speziell im Weitsprung (4,49 m) und ließ auch über 75 m (11,14 s) und beim Ballwurf (31,00 m) keine Punkte liegen. Damian Stiebitz (11,41 – 3,87 – 24,50) und Andreas Kern (12,66 – 3,43 – 27,00) kamen mit 988 und 856 Punkten auf die Plätze 16 und 20.

Als Meister des 3. Versuchs erwies sich wieder einmal Florian Kern. Sein 7,77-m-Stoß mit der 4-kg-Kugel hielt ihn nach 2 ungültigen Versuchen im Dreikampf. Nach schnellen 12,81 s (Bestleistung) im 100-m-Lauf ließ er die Zuschauer wieder zittern. Nach 2 übertretenen Versuchen im Weitsprung sprang er mit 5,27 m Bestleistung und den drittbesten Sprung seiner Riege und platzierte sich mit 1397 Punkten auf Platz 5 der M14.

Nachdem inzwischen die Sonne wieder für sommerliche Temperaturen sorgte, hatten einige Peißenberger noch einen zusätzlichen Auftritt in der Staffel.

Die 4x50-m-Staffel der WU12 lief mit Jana, Carolin, Arianna und Lilly in 34,35 s auf Platz 10. Die WU12 trat noch ein zweites Mal an. Arianna, Carolin und Lilly erkämpften mit der Langstaffel über 3x800 Meter den 3. Platz in 10:10,86 Minuten.

Die Peißenberger Staffel der MU14 mit Damian, Simeon, Andreas und Christoph konnte sich ebenfalls Platz 3 sichern und erreichte über 4x75 Meter in 47,07 Sekunden das Ziel. Für Damian, Simeon und Christoph gab es gleich noch einen weiteren Start. Das Trio lief über 3x800 Meter in schnellen 9:04,22 Minuten zur zweiten Silbermedaille des Tages.

Letzte Ausdauerprüfung waren dann die Siegerehrungen der zahlreichen Teilnehmer. Dem Veranstalter war nach dem Dauerregen am Morgen die Erleichterung anzumerken, und die Peißenberger konnten nach einem gelungenen Sportfest zufrieden nach Hause fahren.