21|03|2019

Deutsche Cross: Gute Platzierungen für den TSV Peißenberg

Martin (M55) und Josef (M50) auf Platz Zehn und Zwölf ihrer Altersklassen

 Der MTV Ingolstadt als Ausrichter der Deutschen Cross-Meisterschaften hatte ein eng getaktetes Programm vorgegeben und brachte fast 1.300 Läuferinnen und Läufer nahe der alten Schanz auf die Strecke.

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Gestartet wurde im hügeligen Hindenburgpark nahe der alten Festungsanlagen auf der Schanz. Sortiert nach Altersklassen wurden bis zu 170 Teilnehmer pro Lauf auf den kurvenreichen und hügeligen Kurs geschickt. Aus der breiten Startaufstellung verengte sich das Feld nach 100 Metern auf einer kurzen giftigen Steigung, um dann auf schmalen kurvigen Waldwegen um Positionen zu kämpfen. Der letzte Teil der gut 1.000 Meter langen Runde war flach, wurde aber durch zwei Hindernisse gewürzt. Hier zu sehen beim Rennen der WU18.

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Die Peißenberger Teilnehmer waren in ihren Altersklassen M50 und M55 gemeinsam über 6 Runden am Start. Das Ziel lautete angesichts von 83 Meldungen in dieser Altersklasse zunächst einmal, in die vordere Hälfte des Rennens zu kommen und „möglichst lange dran zu bleiben“, womit Josef (Jahrgang 1967) seinen langjährigen Konkurrenten Klaus Mannweiler im Auge hatte. Auf den Wolfratshausener war Verlass: Mannweilers hohes Anfangstempo half Josef, sich vorne im Feld zu platzieren und ein wenig dem Gedränge zu entgehen.

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Die Taktik von Martin (1960) war darauf ausgerichtet, den Abstand zu Josef zu kontrollieren und den Vereinskameraden nicht zu weit davonziehen zu lassen. Das gelang nur bedingt, weil vorne ein flottes Tempo eingeschlagen wurde, andererseits löste sich der M55-Läufer damit von einigen seiner AK-Konkurrenten im Verfolgerfeld. „Die wollte ich dann nicht mehr herankommen lassen“, beschrieb Martin den Verlauf der letzten 3 Runden, in denen er seine Position verteidigen und in 25:25 Minuten als Zehnter der Altersklasse M50 einlaufen konnte: "Bei Rückenwind konnte ich es laufen lassen, bei Gegenwind musste ich aufpassen, dass sie nicht an mehr mich herankamen".

Bei Martins Zieleinlauf war Josef schon 66 Sekunden im Ziel. „Irgendwann musste ich dann nach vorne abreißen lassen“, schilderte er den Verlauf der letzten Runden, konnte aber mit 24:19 Minuten auf dem selektiven 6,1-km-Parcous sehr zufrieden sein. Den Viererschnitt wie Josef zu halten gelang nur wenigen Läufern in der M50, und damit belegte der Peißenberger Rang 12 seiner Altersklasse.

Bei der Siegerehrung standen alte oberbayerische Bekannte unserer Peißenberger Sportler auf dem Podest und erhielten zur Medaille und Urkunde auch ein Tragerl Bier überreicht. Klaus Mannweiler (TSV Wolfratshausen) gewann Bronze in der M50, Reinmund Hobmaier vom PSV Rosenheim holte sich den Deutschen Meistertitel in der M55.

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