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17|10|2018

Hapfelmeier-Lauf in Polling: Simon siegt im Kinderlauf - Elhadji Vierter über 10 km

AK-Siege für Josef, Werner und Wolfgang über 5 km - AK-Platz 2 für Gerda und Sabine

Den Blick auf die Wetterprognose kann man sich vor diesem Lauf schenken. Wenn in Polling der Hapfelmeier-Lauf startet, scheint immer die Sonne, und das haben sich die Veranstalter auch in diesem Jahr wieder verdient.

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Wie in den Vorjahren sorgten mehr als 800 Starter in allen Altersklassen für ein stimmungsvolles Läuferfest. 13 Teilnehmer stellten die Leichtathleten des TSV Peißenberg. Diesmal mit dem Schwerpunkt auf der 5-km-Strecke: Hier liefen 8 Peißenberger Leichtathleten ins Ziel.

Zuvor gab es den kürzesten Wettbewerb mit dem spannendsten Rennverlauf. Nur wenig mehr als 2 Minuten benötigten die schnellsten der insgesamt 193 Starter für die Dorfrunde über ca. 700 Meter. Simon Streicher übernahm vom Start weg die Führung und setzte sich am Ende mit 2:10,99 min gegen seine hartnäckigen Verfolger durch. Auch die AK-Sieger der männlichen und weiblichen U14 konnten Simon nicht folgen, der als Sieger der U12 mit 2:10,99 min als Gesamterster ins Ziel lief.

Jakob Remlinger war als Vierter der U14 (2:43,80 min) nicht weit von einem Stockerlplatz entfernt. Paul Maier verpasste in 3:00,92 min denkbar knapp die 3-Minuten-Marke und belegte in der U10 den 16. Platz. In der gleichen Altersklasse lief Luis Langfort nach 3:41,61 min auf Platz 30 ins Ziel, sein Bruder Leo kam nach 3:55,22 min auf Rang 32 in der U8.

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Kurz darauf starteten die 5-km-Läufer auf ihre ebenfalls flache Strecke in den Pollinger Südwesten. Schnellster Peißenberger war erwartungsgemäß Josef Streicher, der nach 18:34,45 min seine Altersklasse (M50) deutlich gewann und außerdem Fünfter im Gesamtklassement wurde.

Nach ihm kamen drei Peißenberger U16-Läufer ins Ziel: Simeon Remlinger wurde in 22:54,77 min als 11. der U16 gestoppt, Julius Mock belegte Rang 12 der U16 in 23:10,12 min. Simon Streicher verlegte das Auslaufen nach dem Kinderlauf auf die 5-km-Strecke. Nach 24:15,77 min kam er auf Rang 16. Unterwegs hatte er Werner Belohlawek noch als Tempomacher auf seinem Weg zum Altersklassensieg in der M55 unterstützt. Werner erreichte das Ziel nach 25:17,32 min und konnte damit knapp Gerda Aderbauer (25:20,14 min) distanzieren, die sich über Rang 2 in der W45 freute: "Ich lauf' dem Werner lieber hinterher". Kurz nach Gerda überlief Sabine Echter die Ziellinie. 25:25,59 min bedeuteten Rang 2 in der W40. Wolfgang Roth (M65) kam nach längerer Wettkampfpause wieder zurück und lief in 26:56,88 min als Altersklassen-Sieger ins Ziel.20180930 page2

Über 10 Kilometer erlebte Elhadji Diouf die Einsamkeit des Langstreckenläufers. In der 2. Rennhälfte musste er die späteren Medaillengewinner ziehen lassen. Von den Verfolgern drohte keinerlei Gefahr und so wurde der 28-jährige in 38:06,73 min Vierter des Gesamtklassements und gleichzeitig Vierter der männlichen Hauptklasse mit zwei Minuten Rückstand zum Dritten und anderthalb Minuten Vorsprung auf Rang 5.

Die Familienwertung ging an die Remlingers. Mit Vater Georg startete nach Jakob und Simeon das dritte Mitglied der Familie und kam als Achter der M45 in 49:01,47 min ins Ziel des Zehn-Kilometer-Laufs.

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